Namibia – Angola

22-tägige begleitete 4X4 Expeditions-Reise
Etosha NP – Doodsakker – Park do Iona – Kaokoveld – Van Zyl’s Pass – Marienflusstal


Reisebeschreibung als PDF

Allgemeine Infos zu den 4×4 Touren als PDF

Eine Reise in das unbekannte Angola. Diese Reise ist die Herausfroderung an jeden 4X4 Fraek. Die Reise geht in eine der angelegensten Regionen in Angola. Nur mit bester Ausstattung an Fahrzeug und Equipment wird diese Tour starten!

Die Reise ist als Selbstfahrer nur mit erfahrener Reiseleitung möglich! Das Führungsfahrzeug führt Sie sicher über die Sanddünen und den Doodsakker (Todesacker!) des Park do Iona.

Angola ist ein noch recht unbekanntes Reiseland. Hier bekommen Sie einen kleinen Eindruck in ein Land das für den Tourismus noch völlig unerschlossen ist.

Als weiteres Highlight ist das Kaokoveld. Diese sehr einsame Region Namibia ist auch Teil dieser Tour. Wir werden tief ins Kaokofeld vordringen. So ist auch die Fahrt über den Van Zyl‘s Pass eingeplant. Dieser Pass gilt als eine der schwierigsten zu befahrenden Pässe in Afrika.

Wir werden versuchen im Kaokoveld die sehr seltenen Wüstenelefanten zu finden.

Der hier beschriebene Reiseverlauf ist nur als Vorgabe zu sehen. Durch Witterung oder außergewöhnliche Umstände ist es möglich dass wir den Routenverlauf vor Ort ändern müssen.R

Windhoek – Etosha NP – Angola – Lubango – Namibe – Parque do Iona – Doodsakker – Dünenfahren – Kunene Mündung  – Ruacana Falls  –   Kaokoveld –  Van Zyl’s Pass –  Marienflusstal  – Orupempe – Puros – Twyfelfontein – Swakopmund – Windhoek

Routenbeschreibung

1.Tag:     Windhoek

Ankunft im Laufe des Tages in Windhoek.

Sie werden bereits von Ihrer Reiseleitung erwartet. Übernahme des Mietwagens. Im Depot erhalten Sie eine Einweisung für das Fahrzeug. Einkaufen für die Fahrt ist angesagt. Die erste Nacht verbringen Sie in einer Pension in Klein Windhoek. Übernachtung in der Pension Casa Piccolo o.Ä.  (ÜF) (ca. 10 km)

2.Tag:     Windhoek – Etosha NP

Fahrt nach Norden zum größten und bekanntesten Nationalpark in Namibia. Wir übernachten südlich des Etosha National Park. Campingplatz (ca. 420km)

3.Tag:     Etosha National Park

Der Tag ist für Safaris im National Park reserviert. Halten Sie Ihre Kamera bereit. Der Park ist für gute Tierbeobachtungen bekannt. Am Nachmittag werden wir in einem der Rastlager unser Camp aufschlagen. Übernachtung: Camping-platz (ca. 100km)

4.Tag:     Etosha NP – Grenze Angola

Wir starten bei Sonnenaufgang um die Tierwelt des Etosha Parks nochmal zu erleben. Auf den Loops des Parks gibt es viel zu entdecken. Wir verlassen den Park über das Nord-Tor. Unsere Route führt uns durch das „dicht besiedelte“ Owamboland. Wir fahren an die Grenze zu Angola. Übernachtung: Campingplatz (ca. 470 km)

5.Tag:     Angola – Cahama Region

Es geht heute über die Grenze nach Angola. Je nachdem wie lange der Grenzübertritt dauert bestimmen wir unsere Etappe für diesen Tag. Die Route führt über das Hinterland in die Cahama Region. Übernachtung im Bushcamp (ca. 150 km)

6.Tag:     Cahama Region –  Lubango

Wir kommen heute in die Hauptstadt der Provinz Huila. Die Stadt liegt auf einem Hochplateau! So hat die Stadt ein angenehmes Klima. Lubango ist neben Lissabon und Rio de Janeiro eine der drei Städte die eine Christusstatue hat. Wir Besichtigen die Statue von der man einen herrlichen Blick über die Stadt hat.

Bis hier kam der bekannte Dorslandtrek, im Jahr 1885 aus Südafrika. 40 Familie die in Angola eine neue Heimat suchten, drehten hier wieder um! Es gibt noch Gräber der Pioniere und man findet noch das Fundament der ersten Kirche dort. Übernachtung einfaches Camping (ca. 250 km)

7.Tag:     Lubango – Namibe

Wir verlassen das Hochplateau und fahren Richtung Küste. Der Pass Serra da Leba bietet eine spektakuläre  Aussicht auf die Tiefebene. In 7 Haarnadelkurven windet sich die Passstraße auf 1.7km ins Tal. Mit jedem Kilometer verändert sich die Landschaft. Was vorher noch üppig Grün war wir zunehmend Trocken. An der Küste kommen wir zur Hafenstadt Namibe. Sie ist zugleich auch die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz! Unser Ziel ist die Flamingo Lodge ca. 70 km südlich der Stadt. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug in den nahen Canyon. Hier finden Sie phantastische Sandformationen. Übernachtung auf Campingplatz (ca. 240 km)

8.Tag:     Tombua – Doodsakker

Es geht heute an eine der einsamsten Regionen in Afrika. Der Doodsakker oder in Deutsch „Todesacker“ ist für viele Allradfahrer die eine der schwierigsten Strecken des Geländefahrens. An der kleinen Hafenstadt Tombua versorgen wir uns nochmals mit Treibstoff! Für die nächsten Tage haben wir keine Möglichkeit der Versorgung. Wir fahren an der Küste entlang. Es gibt hier zahlreiche Schiffwracks die Zeuge der  unberechen-baren See sind. Hinter Dünen schlagen wir unser Nachtcamp auf. (ca. 130 km)

9-11.Tag:  Doodsakker- Park do Iona

Die folgenden Tage werden von den Gezeiten und dem Wetter bestimmt. Die Route an der Küste kann nur bei Ebbe befahren werden. Vor Einsetzen der Flut müssen wir hinter den Dünen unser Camp aufschlagen. Auch andere Wetter-geschehen können die Route unmöglich machen. Wenn es so ist bleibt nur eine Möglichkeit: Einen Weg durch die Dünenlandschaft zu suchen. Auch hier sind Fahrer und Fahrzeug gefordert. Dünenfahren ist die „Königsdisziplin“ für Allradfahrer. Am Ende des 11.ten Tages sollten wir das Mündungsdelta des Kunene Rivers erreichen. Die Mündung des Grenzflusses zu Namibia ist ein Angler und Vogelparadies. Übernachtung Bushcamp (ca. 180-300 km)

12.Tag:   Park do Ilona

Wir fahren quer durch den Park do Iona Richtung Osten. Der Park erwartet mit einer schönen und ursprünglichen Landschaft auf. Dünen, bergige Landschaft  gehören ebenfalls zum Bild des Parks wie weite offene Ebenen. Die einzigen Bewohner der Region sind Himbas die als Nomaden umherziehen und Ihre Tiere hüten. Übernachtung im Bushcamp (ca. 180 km)

13.Tag:   Park do Ilona – Ruacana

Unser Weg führt durch bergige Landschaft und durch unzählige Trockenflüsse bis zu dem Stausee des Kunene, an den Ruacana Falls. Hier Grenzformalitäten und Einreise nach Namibia. Wir werden im Grenzbereich in Namibia übernachten. Übernachtung Campingplatz (ca. 260 km)

14.Tag:   Ruacana – Opuwo

Die Reise geht heute nach Opuwo. Das kleine Örtchen ist Verwaltungs- und Versorgungsort des Kaokoveld! Hier Trifft die Traditionen der Himbas auf die moderne Gesellschaft. Übernachtung in Chalets (ÜF)  (ca. 150 km)

15.Tag:  Opuwo – van Zyl’s Pass

Wir fahren heute Tief in das unberührte Kaokoveld. Wir wollen den legendären van Zyl’s Pass befahren. Die Anfahrt zum Pass ist schon eine Herausforderung an Fahrer und Wagen für sich. Übernachtung im Bushcamp. (ca. 180 km)

16.Tag:   van Zyl’s Pass – Marienflusstal

Unser Ziel ist der Pass! Der Ausblick auf das Marienflusstal ist grandios! Der Pass zählt zu den schwierigsten Pässe Afrikas. Wer sich nicht traut kann auch eine längere aber einfachere Route wählen. Im Marienflusstal angekommen werden Sie mit einer fantastischen Landschaft belohnt. Wir fahren vor bis zum Kunenefluss. Übernachtung auf einem Campingplatz (ca. 100 km)

17.Tag:   Marienflusstal

Heute entspannen wir uns etwas in wunderschöner Landschaft. Wenn es schön warm ist, können Sie auch einen Ausflug am Kunene entlang machen. Es gibt hier ein paar Pools wo man Baden kann. Ja nicht im Fluss! Dieser ist für seine aggressiven Krokodile bekannt. Übernachtung auf einem Campingplatz  (ca. 0 km)

18.Tag:   Kaokoveld

Wir brechen auf in den Süden. Die  Route  wählen wir über Orupembe und Purros. In der Einsamkeit der Berge wählen wir einen Platz für unsere Übernachtung in den Bergen. Übernachtung im Bushcamp (ca. 270km)

19.Tag:   Twyfelfontein Region

In der Region um Twyfelfontein werden wir eine weitere Übernachtung einlegen. So haben Sie Gelegenheit die Felsgravuren zu besichtigen. Diese sind übrigens Weltkulturerbe. Es gibt in der Region ein Museum der Damaras. Hier gibt es die Möglichkeit die Lebensweise der Bevölkerung kennen zu lernen. Übernachtung auf einem Campingplatz (ca. 270km)

20.Tag:   TwyfelfonteinSwakopmund

Fahrt nach Swakopmund, ans Meer. Das kleine Städtchen ist bei den Namibiern wegen seines kühlen Klimas sehr beliebt. Auch erinnert vieles eher an ein kleines Dorf in Deutschland. So sind viele Häuser mit Giebeldächern gebaut, so wie wir es hier kennen. Übernachtung im Gästehaus  (ca. 330km)

21.Tag:   Swakopmund

Heute werden wir unseren Wagen für die Abgabe herrichten. Am Nachmittag werden wir uns das kleine Städtchen anschauen. Es gibt viele Kaffees und Museen. Gemeinsames Abendessen am Ende der Reise. Übernachtung im Gästehaus (ÜFA) (ca. 0 km)

22.Tag: SwakopmundWindhoek

Nach dem Frühstück geht es zurück nach Windhoek. Wagenabgabe und Transfer zum Airport. Der Rückflug nach Europa sollte am Nachmittag sein! (ca. 360 km)

Änderungen des Reiseverlaufs durch Witterung und örtliche Vorkommnisse behalten wir uns vor. Die Reise führt in abgelegene Regionen, wo nur einfache Bushcamps vorhanden sind! Mit unserer Ausrüstung versuchen wir einen einfachen Standard zu erreichen!

Das Reiseprogramm kann individuell am Anfang oder Ende der Reise Ihren Wünschen angepasst werden. Wir beraten Sie gerne!

Teilnehmerzahl:

Min. 3 Wagen – Max 6 Wagen

(min. 6 Pers. Max 16 Pers. )

Fahrzeug:

4X4 Landcruiser: 4X4 Toyota Landcruiser  4.2L Benzin, 5 Gang, Klima, Servo, 4 Türen, Radio/CD, Kühlbox, 2 Reserveräder, ja nach Buchung1 oder 2  Bodenzelte mit  kompletter Camping-ausstattung. Zusatztanks mit 180 Liter und zwei Reservekanister mit je 20L.

Termine:

Preis p. Person Fahrzeugbelegung mit:

AN1-4X4-19          11.04.19-02.05.19

1 Person                                  5700.- €
2 Personen                             3840.- €
3 Personen                             3295.- €
4 Personen                             2995.- €

AN1-4X4-20          16.04.20-07.05.20

1 Person                                  5850.- €
2 Personen                             3945.- €
3 Personen                             3355.- €
4 Personen                             3040.- €

Im Preis enthalten:

– 4 Übernachtung im Doppelzimmer oder Chalet inkl. Frühstück
–  Abendessen am letzten Abend
– Transfer von/zum Airport
– 4X4 LC Double Cab für bis zu 4 Personen (Belegung wie gebucht!)
–  unlimitierte Kilometer
–  Super Cover ohne Selbstbehalt
–  Zweitfahrer
–  Gebühr für die Endreinigung
–  Reisebegleiter in Deutsch im eigenen Reisefahrzeug
–  alle Unkosten und Kraftstoff für die Reisebegleitung
–  1 oder 2 Bodenzelte
– Reiseliteratur 1X pro Wagen
–  Funkverbindung zwischen den Fahrzeugen
–  Satellitentelefon beim Reisebegleiter
–  Eintrittsgelder der National Parks
–  Stellplatzgebühren auf der Reise

Nicht im Preis eingeschlossen:

– Mahlzeiten außer im Reiseplan angegeben (4X Frühstück und 1 Abendessen)
– Trinkgelder und Ausgaben für den persönlichen Bedarf
– nicht beschriebene Aktivitäten und sonstige Eintrittsgelder
– Kraftstoffkosten und Mautgebühren
–  Straßengebühren für das Fahrzeug in Angola
–  Sicherheitskaution für den Wagen (5000.-N$)
–  Visagebühren (Angola 150.-€)
–  Insassenversicherung
–  Abschleppkosten
–  Schäden durch grobe Fahrlässigkeit
– Reiserücktritts-/Reisekrankenversicherung
– Flug von Deutschland nach Namibia und zurück

Reisedokumente:

Deutsche brauchen einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate nach der Einreise gültig ist. Für Angola ist ein Visum zu beantragen! Ein internationaler Führerschein wird bei uns für das Fahren im südlichen Afrika verlangt!

Gesundheitsbestimmungen:

Zum Zeitpunkt der Drucklegung sind keine Impfungen oder Prophylaxen vorgeschrieben. Für Teilgebiete empfehlen wir Prophylaxen. Bitte beraten Sie sich mit Ihrem Arzt.

Flüge gibt es bereits ab 650.- € (inkl. Taxgebühren der Airlines)

Bushcamp = ohne San. Anlagen

Ü = Übernachtung F = Frühstück

A = Abendessen